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Fachkräfte in den erzieherischen Hilfen - Studien- und Ausbildungsgänge zur Umsetzung des Fachkräftegebotes in erlaubnispflichtigen (teil-)stationären Hilfen zur Erziehung

15.06.2015 LJA

Fachkräfte in den erzieherischen Hilfen - Studien- und Ausbildungsgänge zur Umsetzung des Fachkräftegebotes in erlaubnispflichtigen (teil-)stationären Hilfen zur Erziehung

Das Fachkräftegebot des SGB VIII sieht vor, dass zum Schutz des Wohles von Kindern und Jugendlichen hauptberuflich nur geeignete Fachkräfte in der Kinder- und Jugendhilfe zu beschäftigen sind. Diese müssen sich persönlich und fachlich für diesen Arbeitsbereich eignen und dementsprechend über eine fachliche Qualifikation in Form eines entsprechenden Ausbildungs- bzw. Studienabschlusses verfügen.

Im Zuge der Neuordnung der Ausbildungs- und Studienabschlüsse des vergangenen Jahrzehnts (Bologna-Reformen) sind die betriebserlaubniserteilenden Behörden damit konfrontiert, in Bezug auf eine Vielfalt an Studien- bzw. Ausbildungsgängen zu entscheiden, welche Abschlüsse für den Einsatz in diesem Feld qualifizieren und welche nicht. 

Aufgrund dieser Problematik wurde die folgende Untersuchung in Kooperation mit Landesjugendämtern unter der organisatorischen Federführung der Landesjugendämter Rheinland und Westfalen-Lippe von der Universität Wuppertal, Prof. Dr. Gertrud Oelerich und Jacqueline Kunhenn M.A. durchgeführt. Sie soll schließlich einen Orientierungsrahmen für den Umgang mit den differenzierten Ausbildungs- und Studiengängen und den damit in Verbindung stehenden Abschlüssen, bieten.